Klecksbilder

Das Malen durch Klecksen ist eine altbekannte Technik. Unter anderem wird damit schon kleinen Kindern die Möglichkeit gegeben, sich kreativ zu betätigen. Es hat aber auch Eingang gefunden in seriöse Formen der Kunstproduktion, etwa als Tropfverfahren, das von Max Ernst unter dem Namen Oszillation entwickelt wurde. Jackson Pollock hat – angeregt durch Max Ernst – diese Technik weiter entwickelt und ihr als Drip Painting international zum Durchbruch verholfen.

In Anlehnung an diese Maltechnik entstehen die hier gezeigten Bilder. Grundelemente sind Kleckse (diese werden aus im Kreis überlagerten dicken Strichen leicht unterschiedlicher Länge erzeugt). In diesem Fall kommt eine interaktive Komponente hinzu: Es wird über Tastendruck gesteuert wieviele Punkte in welcher Farbe gesetzt werden (die Positionierung erfolgt dann zufällig). Der Vorgang kann bei Gefallen beendet, bei Nichtgefallen wiederholt werden. Im rechten Bild kommt eine zweite Zufallskomponente hinzu: Statt runder Punkte werden hier Kleckse gesetzt.

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Umsetzung mit Snap!: Für die programmtechnische Umsetzung reichen zwei Schleifen. In der äußeren Schleife werden (hier z.B. 10) Punkte der gewünschten Farbe gesetzt. In der inneren Schleife werden die Punkte durch 60 kreisförmig aneinander grenzende Linien erzeugt.

 

Beim dritten Bild bekommt die interaktive Komponente eine deutlich wichtigere Funktion; hier wird in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Mausbewegung eine mehr oder weniger dicke Linie gezeichnet und um die jeweilige Position herum zufällig kleine Kleckse gesetzt. Dieses Vorgehen bekommt so eine gewisse Ähnlichkeit zum Drip Painting von Jackson Pollock.hommagepollock