Hinweis: Leider sind etliche der genannten Publikationen vergriffen. Manche sind aber durchaus preisgünstig antiquarisch zu erwerben, manche lassen sich auch (zumindest auszugsweise) online finden.

kaleidoskopien5Büscher, B., von Herrmann, H.-C. & Hoffmann, C. ((Hrsg.) (2004). Ästhetik als Programm. Dresden: Vice Versa
Max Bense/Daten und Streuungen. Kaleidoskopien Medien – Wissen – Performance. Band 5.
Die Dokumentation des Symposiums Stuttgart 1960. Computer in Theorie und Kunst versteht sich als archäologische Grabung in Form eines kommentierten Materialbandes sowie als ein von Informatikern und Ingenieuren unternommener Versuch, der kulturellen Dimension der eigenen Praxis gewahr zu werden.

 

NakeDAMDAM Gallery (2013). No Message Whatsoever. berlin: DAM
Frieder Nake & Friends.
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung mit Kurztexten von Nake und von Herrmann sowie Werken von Nake, Brown, Cohen, Dehlinger u.a.

 

AestheticaDAM Gallery (2015). Aesthetica. DAM
50 Years of Computer Art.
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung mit Kurztexten von Herzogenrath, Nake und Dodds sowie Werken von Beyls, Lichty, Molnar, Mohl u.a.

 

Franke, H.W. (1971). Computergraphik Computerkunst. München: FrankeComputergrafikBruckmann
Dieser historische Abriss der Computerkunst behandelt Mittel (Rechensysteme, Ein-/Ausgabegeräte) und zugrundeliegende Theorien sowie Methoden (mathematische und logische Kalküle). Mit 76 Bildbeispielen.

 

frankecompgrafikFranke, H.W. (1984). Computergrafik-Galerie.  Köln: DuMont
Bilder nach Programm – Kunst im elektronischen Zeitalter.
Ein Überblick über Methoden und Stilrichtungen der künstlerisch orientierten Computergrafik. Mit einem umfangreichen Bilderteil.

 

ExMachinaHerzogenrath, W. & Nierhoff-Wielk, B. (Hrsg.) (2007). Ex Machina. München: Deutscher Kunstverlag
Frühe Computergrafik bis 1979. Die Sammlungen Franke und weitere Stiftungen in der Kunsthalle Bremen. Herbert W. Franke zum 80. Geburtstag.
Bestandskatalog der Kunsthalle Bremen im Bereich der künstlerischen Computergrafik von 1955 bis 1979.

 

mohrHerzogenrath, W., Nierhoff-Wielk, B. & Lähnemann, I. (Hrsg.) (2007). Manfred Mohr broken symmetry. Bremen: Kunsthalle Bremen
Preisträgerin des d.velop digital art award 2005.
Ausstellungskatalog zur Preisverleihung mit zahlreichen Bildbeispielen.

 

molnarHerzogenrath, W. & Nierhoff-Wielk, B. (Hrsg.) (2006). Vera Molnar momotonie, symétrie, surprise. Bremen: Kunsthalle Bremen
Preisträger des d.velop digital art award 2006.
Ausstellungsskatalog zur Preisverleihung mit zahlreichen Bildbeispielen.

 

computerkunstIBM Deutschland (Hrsg,) (1978. Computerkunst. Stuttgart: IBM Deutschland GmbH
Überarbeite deutsche Version einer von IBM Frankreich 19785 herausgegebenen Publikation.
Mit einer Einführung von Herbert W. Franke und der Vorstellung vieler Computerkünstler mit Bildbeispielen.

 

DissKluetschKlütsch, C. (2007). Computergrafik. Wien: Springer-Verlag
Ästhetische Experimente zwischen zwei Kulturen. Die Anfänge der Computerkunst in den 1960er Jahren.
In dieser Dissertation wird die Stuttgarter Schule um Max Bense mit ihren zentralen theoretischen und künstlerischen Konzepten analysiert (bei academia.edu als Download erhältlich; eine gute Ergänzung sind die Folien seiner Promotions-Verteidigung).

 

ArtistComputerLeavitt, R. (ed.) (1976). Artist and Computer. Morristown: Creative Computing Press
Mit Beiträgen von 36 Künstlern, in denen sie ihre Arbeit mit dem Computer zu künstlerischen Zwecken  vorstellen. Im Atari-Archiv gibt es eine HTML-Version des Buches!

 

DigitalArtLieser, W. (2009). Digital Art. Potsdam: h.f.ullmann publishing
Anhand wichtiger und typischer Künstler werden einzelne Aspekte der Digitalen Kunst mit vielen Bildbeispielen vorgestellt. Als Einstieg in die Thematik bestens geeignet!

 

LimbeckSchneebergerLimbeck, L. & Schneeberger, R. (1979). Computergrafik. München: Ernst Reinhardt Verlag
Ein Lehr- und Lernbuch.
Eines der ersten Lehrbücher zur Computergrafik mit pädagogisch-didaktischer Aufbereitung. Der theoretische Teil ist natürlich heute überholt und eher von historischem Interesse. Der praktische Teil führt in das Grafiksystem SNE COMP ART ein, das von Schneeberger entwickelt wurde.

 

moleskunstcompMoles, A. (1973). Kunst & Computer. Köln: DuMont Schauberg
Moles, der an der Entwicklung der Informationsästhetik beteiligt war, versucht eine Gesamtdarstellung der Möglichkeiten einer Kunstproduktion, die sich des computers als Instrument bedient.

 

neesNees, G. (1969). Generative Computergraphik. München: Siemens GmbH
Bei Max Bense angefertigte Dissertation.
Nees versuchte als Erster das Thema sowohl aus informatischer als auch philosophisch-ästhetischer Sicht zu behandeln. Insofern stellt seine Disseration einen Meilenstein dar. Ein Nachdruck mit einleitenden Texten von von Herrmann und Nees ist als eTexT erhältlich.

 

NeesBuchNees, G. (1995). Formel, Farbe, Form. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag
Computerästhetik für Medien und Design.
Nees bietet einen Einführungskurs in das Programmieren (in BASIC) graphisch-geometrischen Systemen für Kunst, Design, Werbung und Wissenschaft. Die Beispiele sind auch mit modernen Programmiersprachen ohne Probleme umzusetzen.

 

BuchPiehlerPiehler, H. M. (2001). Die Anfänge der Computerkunst. Frankfurt: dot-Verlag
In ihrer Dissertation zeichnet Heike Piehler die Anfänge der Computerkunst aus kusthistorischer Sicht nach. Die systematische Darstellung der frühen Ausstellungen und charakteristischer Werke und Künstler stützt das neue Interesse an Computerkunst, auch als Basis der aktuellen Medienkunst.

 

rosenRosen, M. (Ed.) (2011). A Little-Known Story about a Movement, a Magazine, and the Computer’s Arrival in Art. Cambridge/Mass.: MIT Press
New Tendencies and Bit International, 1961–1973.
Dokumentation der einflussreichen Episode der New Tendencies Bewegung in Zagreb mit Ausstellungen, Konferenzen und der Zeitschrift Bit. Mit ergänzenden neuen Beiträgen von Denegri, Fritz, Rosen und Weibel. Mit vielen Bilddokumenten.

 

BuchMohrRosen, M. (Hrsg.) (2014). Der Algorithmus des Manfred Mohr: Texte 1963 – 1979. Karlsruhe: ZKM
Mit dieser Textauswahl aus den Jahren 1963 bis 1979 wird der künstlerische Weg von Manfed Mohr – von der tachistischen Malerei der Studienzeit bis zur Erzeugung von Bildern durch Algorithmen – nachgezeichnet.

 

StellerSteller, E. (1992). Computer und Kunst. Mannheim: BI Wissenschaftsverlag
Programmierte Gestaltung: Wurzeln und Tendenzen neuer Ästhetiken.
Das Buch  versucht einen Brückenschlag von Computer zur Kunst. Anhand vieler Werkbeispiele werden Fragen behandelt, die eine historische und kritische Einordnung der Computerkunst in der Kunstszene des 20. Jahrhunderts ermöglichen.

 

TaylorTaylor, G. D. (2014). When the Machine made Art. New York: Bloomsbury Academic
The Troubled History of Computer Art.
Taylor sucht die Ursachen für die kritischen bis feindseligen Reaktionen auf die frühe Computerkunst und versucht ihr eine angemessene Einordnung und Würdigung als Vorläufer der aktuellen Medienkunst zu geben. Auch als EPUB eBook und als Kindle Edition erhältlich.

 

NewMediaArtTribe, M. & Jana, R. (2006). New Media Art. Köln: Taschen
Das Buch stellt Künstler und ihre Arbeiten seit Mitte der 90er vor aus den Bereichen Hacktivism und NetArt.

 

 

BuchVoelzVölz, H. (1988). Computer und Kunst. Leipzig: Urania
Der Autor möchte leichtverständlich die Wechselwirkung zwischen Computer und Kunst vermitteln. Dazu gibt es Einblicke in die rechnergestützte Kunstanalyse von Musik und Literatur. Ein Kapitel, das sich der künstlerischen Selbstbetätigung widmet, zeigt, wie mit kurzen BASIC-Programmen reizvolle grafische Bilder erzeugen werden können. Das Buch ist beim Autor als PDF zum Download erhältlich.

 

AndDigitalAgeWand, B. (2006). Art of the Digital Age. London: Thames &Hudson
Der Autor möchte durch einen geschichtlichen Überblick eine präzisere Sicht auf den Begriff Digital Art erreichen. Der Schwerpunkt liegt auf Entwicklungen seit den 90er Jahren.

 

werlerprogphantWerler, K.-H. (1991). Programmierte Phantasie. Berlin: AkademieVerlag
Computer, bildliche Darstellungbildkünstlerische Gestaltung.
Werler bezeichnet die Integration des Computers in die bildkünstlerische Gestaltung als Computergrafie.  Im Buch klärt er die Rolle des Werkzeugs Computer im Arbeitsprozess bildlicher Darstellungen und illustriert dies mit eigenen Arbeiten.

 

BuchgWilsonWilson, M. (1985). Drawing with Computers. New York: Perigee Books
The Artist’s Guide to Computer Graphics.
Der Künstler Mark Wilson gibt (mit Bezug auf die damals verfügbaren technischen Mittel) anhand konkreter (Code-)Beispiele (mit der Programmiersprache BASIC) eine Einführung, wie mit Plottern und auf Bildschirmen künstlerische Grafiken erstellt werden können. Das Buch ist beim Autor als kostenloser Download erhältlich.